
Zelebranten der Festmesse waren Pfarrmoderator P. Guido Kobiec, Kaplan Jakob Geier und P. Xaver Bolek sowie die pensionierten Priester Karl Bleiberschnig und Roland Trentinaglia, mit liturgischer Mitwirkung der Seelsorgenden Sabrina Wachter, Mladen Milic, Thomas Folie und Sr. Irene Lamplmayr.

Unter den Mitfeiernden befanden sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft aus allen Pfarren des Seelsorgeraums Bludenz sowie aus den Klostergemeinschaften: die Franziskaner in Bludenz mit P. Xaver Bolek, das Kloster St. Peter Bludenz mit Sr. Priska Füglistaler sowie die Klaraschwestern Gauenstein mit Sr. Irene Lamplmayr. Ebenso anwesend waren Pädagoginnen der Pfarrkindergärten, Religionslehrerinnen und Religionslehrer sowie zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten, Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Seelsorgeraum. Seitens der Gemeinden nahmen Bürgermeister Florian Themeßl-Huber (Nüziders), Vizebürgermeisterin Elke Zimmermann (Bürs) sowie Bürgermeister Andreas Batlogg (Lorüns) teil.

In einer Dialogpredigt griffen Kaplan Jakob Geier und Seelsorgerin Sabrina Wachter das Thema „Segensmomente“ auf: Wo nehme ich Segen wahr? Wann habe ich mich beschenkt gefühlt? Wer ist mir zum Segen geworden? Welche Gaben darf ich in meinem Leben entdecken?
Diese Fragen luden bereits in den Wochen zuvor dazu ein, in den Kirchen persönliche Segensmomente aufzuschreiben. Eindrucksvolle Zeugnisse wurden in der Predigt geteilt und so selbst zum Segen für alle Mitfeiernden.

Im Rahmen der Festmesse stellte Pastoralleiter Thomas Folie die im Herbst 2025 gemeinsam erarbeitete Vision des Seelsorgeraums vor. Sie versteht sich als Orientierung für die Pfarren im Lebensraum Bludenz und lautet:
„Jesus Christus ist unsere Mitte.
Wir, die Katholische Kirche im Lebensraum Bludenz, leben Kirche durch Gottesdienst, Dienst am Nächsten, Verkündigung und Gemeinschaft.“
In seinen Ausführungen betonte Folie, dass diese Vision nichts grundsätzlich Neues erfinde, sondern das zusammenfasse, was Kirche seit jeher ausmacht. Zugleich lade sie dazu ein, das „Wir“ konkret zu denken – in der eigenen Pfarre, in Gruppen und Teams oder ganz persönlich. Kirche werde dort lebendig, wo Menschen Jesus Christus in ihre Mitte stellen und ihren Glauben im Alltag gestalten.
Die Vision sei nicht an bestimmte Orte gebunden, sondern werde überall dort erfahrbar, wo Gemeinschaft im Glauben gelebt werde – so auch in dieser gemeinsamen Festmesse.
(Mehr zur Seelsorgeraum Vision hier)
Im Namen des Seelsorgeraums wurde allen gedankt, die zum Gelingen des Festtages beigetragen haben: den liturgischen Diensten aus den vertretenen Pfarren, den politischen Repräsentanten und allen Mitfeiernden sowie der Pfarre Heilig Kreuz für ihre Gastfreundschaft. Ein Dank galt auch der „Veranstaltungstechnik Reiter“ für die technische Unterstützung.
Ein besonderer Dank galt der musikalischen Gestaltung durch den Kirchenchor Nüziders & Bludenz gemeinsam mit dem Chor Effata unter der Leitung von Theresia Fritsche; an der Orgel spielte Clemens Erhart.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele Besucherinnen und Besucher das Angebot zur Einzel-, Paar- und Familiensegnung. Zur Agape luden Anna Ladstätter und Pia Dünser zu einer gemeinsam organisierten Begegnung auf dem Kirchplatz ein.
Bericht: Thomas Folie
Fotos: Gerhard Scopoli