Die vielen kleinen Lichter schufen eine besondere Atmosphäre und machten zugleich eine zentrale Botschaft des Abends sichtbar: Jedes Licht zählt – auch wenn es noch so klein ist. Es erinnert daran, dass auch in jedem Menschen ein Licht leuchtet: etwas Gutes, etwas Heilsames und etwas von Gottes Gegenwart, das manchmal erst wieder entdeckt werden möchte.
Den Auftakt bildete um 18 Uhr die Vorabendmesse, die in einer ganz besonderen Atmosphäre gefeiert wurde. Im Kerzenschein erstrahlte der Kirchenraum und insbesondere die zahlreichen Kerzen auf dem schwarzen Bingser Marmor der St. Laurentiuskirche sorgten für eindrucksvolle Lichtmomente. Begleitet von stimmungsvoller Gittarenmusik wurde die Messfeier zu einer besonderen Gottesdiensterfahrung. Gemeinsam mit Roland Trentinaglia wurde die Feier in diesem außergewöhnlichen Rahmen gestaltet.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends folgte um 20.30 Uhr mit dem Chorprojekt „Abendklänge“. Rund 250 Besucherinnen und Besucher ließen sich von einem außergewöhnlichen Zusammenspiel aus Chorgesang, Atemmeditation, Körpertambura und Vokalimprovisation berühren.
Das Programm lud dazu ein, über die Musik und die bewusste Wahrnehmung des eigenen Atems ein Stück mehr Licht in sich selbst zu entdecken. Die eindrucksvollen Gesänge, meditativen Elemente und besinnlichen Impulse eröffneten einen Raum der Ruhe, der inneren Einkehr und der spirituellen Erfahrung.
Für die künstlerische Gestaltung zeichneten Julia Großsteiner-Rauch als Solistin, Johannes Grabher als Sprecher, Anneliese Ess mit der Atemmeditation sowie Hildegard Frei-Bertsch in der Chorleitung verantwortlich. Der Projektchor verlieh den „Abendklängen“ eine besondere musikalische Tiefe.
Bericht: Thomas Folie mit KI-Unterstützung
Fotos: Thomas Folie